Antisemitische Nachrichten auf Social Media und in der Schule
Ein Schüler*innenvertreter an einer Wiener Schule wurde nach einem mutmaßlich antisemitischen Vorfall für vier Wochen vom Schulbesuch suspendiert. Die Identität des Schülers ist Schulpolitik News bekannt, wird aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte jedoch nicht veröffentlicht.
Nach Informationen, die Schulpolitik News vorliegen, soll der Schüler antisemitische Nachrichten auf verschiedenen Social-Media-Plattformen sowie innerhalb der Schule verbreitet haben. Die konkreten Hintergründe der Vorwürfe sind derzeit nicht vollständig öffentlich bekannt.
Gegenüber Schulpolitik News bestätigte das Bildungsministerium, dass ein Schüler der betroffenen Schule für die Dauer von vier Wochen suspendiert wurde. Während dieser Zeit nimmt er an einer sogenannten Reintegrationsmaßnahme beziehungsweise Suspendierungsbegleitung teil.
Wie das Bildungsministerium mitteilt, handelt es sich um ein laufendes Verfahren. Zu den konkreten Hintergründen und den Vorwürfen selbst macht das Bildungsministerium keine weiteren Angaben.
Anzeigen im Zusammenhang mit dem Vorfall
Nach Informationen, die Schulpolitik News vorliegen, sollen im Zusammenhang mit dem Vorfall Anzeigen erstattet worden sein. Auch der Staatsschutz befasst sich mit dem Fall. Welche konkreten Sachverhalte den Anzeigen zugrunde liegen und ob beziehungsweise in welchem Umfang Ermittlungen geführt werden, ist derzeit nicht öffentlich bekannt.
Keine Teilnahme an der bevorstehenden Schüler*innenvertretungswahl
Der Vorfall hat nach Informationen von Schulpolitik News auch Auswirkungen auf die Tätigkeit des Schülers als Schülerinnenvertreter. Demnach soll der betroffene Schüler nicht an der bevorstehenden Schülerinnenvertretungswahl teilnehmen dürfen. Diese Information wurde unserer Redaktion von mehreren Quellen bestätigt.
Damit kann der Schüler bei der bevorstehenden Wahl weder selbst kandidieren noch an der Wahl teilnehmen. Welche weiteren Konsequenzen sich aus dem laufenden Verfahren ergeben, ist derzeit offen.
Schulpolitik News veröffentlicht bewusst keine personenbezogenen Daten des betroffenen Schülers. Da das Verfahren noch läuft, gilt zudem die Unschuldsvermutung.





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